Pink Moments - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung. Ein Programm von Karola Gramann und Heide schlüpmann
Mit Pink Moments beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Ein bisher einmaliges Unterfangen. Die Reihe wird fortgesetzt im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18. April), mal seh’n Kino (22. April) und Pupille (4.-5. Mai).
Sie ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.
Eine Veranstaltung vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen.
Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. Pink Moments am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos. Mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das mal seh‘n und das Filmmuseum über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist*innen der Szene eingeladen, die uns Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses `Kinos im Kino´ vor Augen führen und vergegenwärtigen können.
Die Recherche zur Geschichte der queeren Film-und Kinoszene in Frankfurt zeigt, wie wichtig Film war, um sich mit den Bildern, die das mainstream-Kino über Schwule und Lesben geboten hat, auseinander zu setzen, gegen den Strich zu lesen, eigene Bilder zu entwickeln (in der BRD Praunheim, Treut, Ottinger, Ripploh z.B.); Kino hat nicht nur der Unterhaltung gedient, sondern der politischen Arbeit. Das wird auch noch einmal deutlich an den lesbischen und feministischen Filminitiativen der frühen 80er Jahre mit oft heftigen Diskussionen und kritischen Auseinandersetzungen.
Die heute „historischen“ Filme sollen mit dieser Filmreihe mit einem frischen Blick gesehen, manchmal auch einer Revision oder auch Neubewertung unterzogen werden, Filme, die im Lauf der letzten 50 Jahre Frankfurter Geschichte wichtig waren, die im Besonderen in den queeren Bewegungen, aber auch in der weiteren Frankfurter Öffentlichkeit Diskussionen ausgelöst und zu einem neuen Selbstbewusstsein und Verständnis von Lesben und Schwulen beigetragen haben. Wie sehen wir sie heute, wie sieht sie ein heutiges queeres Publikum. (Karola Gramann, Heide Schlüpmann)
Die Fortsetzung im April eröffnet am 16.4. im Kino des Deutschen Filmmuseums mit einem Abend zu Rosa von Praunheim. Als Gäste für diesen Abend sind angefragt Martin Dannecker und Elfi Mikesch.
In Zusammenarbeit mit der Pupille sind für Anfang Mai zwei Programme mit Filmen aus der Trans-Bewegung geplant, im mal seh’n Kino wird mit Eva Heldmanns Tausend Küsse an Wanda der Film am Ort seines Entstehens gezeigt.


Still aus Home Movie, Urheber*in: Jan Oxenberg
Still aus Sexparty. Mit freundlicher Genehmigung von Angelika Levi und Arsenal Distribution
TERMIN: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
ORT: Leopold-Sonnemann-Saal, Historisches Museum Frankfurt
FREIER EINTRITT – Spenden willkommen
Die Filme am 21.2.2026
Stummfilm mit live Musik-Begleitung von Michael Holy, Fagott, 2 min
Jan Oxenberg, Home Movie, 12 min
Angelika Levi, Sexparty, 10 min
Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl, Super 8 Girl Games, 2 min
Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl Gleichzeitig nackt, 3 min
Udo Serke (1948-1999), Sons, 26 min
Greta Schiller/Andrea Weiss, The International Sweethearts of Rhythm, 30 min
Überraschungsfilm
Gäste am 21.2.2026
EVA HELDMANN, Regisseurin, Berlin, Dokumentar- und Experimentalfilmmacherin, Berlin. Frankfurter Filmschau (1984-2000), mal seh’n Kino, feministisch-lesbische Kurzfilmprogramme (1986/87); „Frauendisco im Negativ“, Super 8-, 16mm- und Striptease-Performances (1989/90)
ANGELIKA LEVI, Filmmacherin, Künstlerische Leiterin Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (angefragt)
MICHAEL KALLINEN, Autor, Regisseur, Bad Füssing (angefragt), Kurator „Die Klappe“ 1982 – 1985, Gesellschafter „Klappmaul Theater“ 1985 – 2005
URSULA PÜRRER, Regisseurin, Performerin, Cutterin, Berlin, Co-Regie von Rote Ohren fetzen durch Asche, Zusammenarbeit mit Ashley Hans Scheirl
MATTHIAS VÖCKING, Kostümbildner, Köln, Lebensgefährte von Udo Serke
KATJA WIEDERSPAHN, Kuratorin Queertactics, Wien, Mitarbeit SchwulLesBische Filmtage Frankfurt (1993-95), Co-Leitung Frankfurter Filmschau (1997-2000) (angefragt)
ANTJE WITTE, Frankfurt am Main, Kinomacherin, ehemals mal seh’n und Orfeos Erben, Gründerin und künstlerische Leiterin von Good Vibrations (1991 bis 1997) und dem LesbischSchwulen Filmfestival „Kesse Väter und tanzende Witwen“ (1987 bis 1989)
Es gibt eine Ausstellung von Dokumenten, Programmen, Flyern und Plakaten. Projiziert werden der legendäre Super 8-Dokumentarfilm (digital) und dazu gehörige Dias aus der LUQS-Sammlung über die erste große Schwulen- und Lesben-Demo in Frankfurt anlässlich des Homolulu-Kongresses am 1979.
Die Exponate stammen aus dem Bestand des LUQS - Lesbenarchiv und queere Sammlung Frankfurt, dem Archiv der Kinothek Asta Nielsen e.V. und den Privatsammlungen von Karola Gramann und Michael Kallinen.
Die Programmvorschau wird laufend ergänzt.
Wenn ein*r noch Amateurfilmmaterial in einem Karton unter dem Bett hat, Super 8-Filme oder auch Videos, und sie wiedersehen möchte oder auch zeigen, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen:
info@luqs-frankfurt.de
Eine Veranstaltung vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen.
Das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main fördert das Kooperationsprojekt Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte.
Die Filmreihe wird ermöglicht durch die Förderung des Frauenreferates der Stadt Frankfurt am Main.
Pink Moments - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung. Ein Programm von Karola Gramann und Heide schlüpmann
Mit Pink Moments beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Ein bisher einmaliges Unterfangen. Die Reihe wird fortgesetzt im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18. April), mal seh’n Kino (22. April) und Pupille (4.-5. Mai).
Sie ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.
Eine Veranstaltung vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen.
Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. Pink Moments am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos. Mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das mal seh‘n und das Filmmuseum über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist*innen der Szene eingeladen, die uns Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses `Kinos im Kino´ vor Augen führen und vergegenwärtigen können.
Die Recherche zur Geschichte der queeren Film-und Kinoszene in Frankfurt zeigt, wie wichtig Film war, um sich mit den Bildern, die das mainstream-Kino über Schwule und Lesben geboten hat, auseinander zu setzen, gegen den Strich zu lesen, eigene Bilder zu entwickeln (in der BRD Praunheim, Treut, Ottinger, Ripploh z.B.); Kino hat nicht nur der Unterhaltung gedient, sondern der politischen Arbeit. Das wird auch noch einmal deutlich an den lesbischen und feministischen Filminitiativen der frühen 80er Jahre mit oft heftigen Diskussionen und kritischen Auseinandersetzungen.
Die heute „historischen“ Filme sollen mit dieser Filmreihe mit einem frischen Blick gesehen, manchmal auch einer Revision oder auch Neubewertung unterzogen werden, Filme, die im Lauf der letzten 50 Jahre Frankfurter Geschichte wichtig waren, die im Besonderen in den queeren Bewegungen, aber auch in der weiteren Frankfurter Öffentlichkeit Diskussionen ausgelöst und zu einem neuen Selbstbewusstsein und Verständnis von Lesben und Schwulen beigetragen haben. Wie sehen wir sie heute, wie sieht sie ein heutiges queeres Publikum. (Karola Gramann, Heide Schlüpmann)
Die Fortsetzung im April eröffnet am 16.4. im Kino des Deutschen Filmmuseums mit einem Abend zu Rosa von Praunheim. Als Gäste für diesen Abend sind angefragt Martin Dannecker und Elfi Mikesch.
In Zusammenarbeit mit der Pupille sind für Anfang Mai zwei Programme mit Filmen aus der Trans-Bewegung geplant, im mal seh’n Kino wird mit Eva Heldmanns Tausend Küsse an Wanda der Film am Ort seines Entstehens gezeigt.
TERMIN: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
ORT: Leopold-Sonnemann-Saal, Historisches Museum Frankfurt
FREIER EINTRITT – Spenden willkommen
Die Filme am 21.2.2026
Stummfilm mit live Musik-Begleitung von Michael Holy, Fagott, 2 min
Jan Oxenberg, Home Movie, 12 min
Angelika Levi, Sexparty, 10 min
Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl, Super 8 Girl Games, 2 min
Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl Gleichzeitig nackt, 3 min
Udo Serke (1948-1999), Sons, 26 min
Greta Schiller/Andrea Weiss, The International Sweethearts of Rhythm, 30 min
Überraschungsfilm
Gäste am 21.2.2026
EVA HELDMANN, Regisseurin, Berlin, Dokumentar- und Experimentalfilmmacherin, Berlin. Frankfurter Filmschau (1984-2000), mal seh’n Kino, feministisch-lesbische Kurzfilmprogramme (1986/87); „Frauendisco im Negativ“, Super 8-, 16mm- und Striptease-Performances (1989/90)
ANGELIKA LEVI, Filmmacherin, Künstlerische Leiterin Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (angefragt)
MICHAEL KALLINEN, Autor, Regisseur, Bad Füssing (angefragt), Kurator „Die Klappe“ 1982 – 1985, Gesellschafter „Klappmaul Theater“ 1985 – 2005
URSULA PÜRRER, Regisseurin, Performerin, Cutterin, Berlin, Co-Regie von Rote Ohren fetzen durch Asche, Zusammenarbeit mit Ashley Hans Scheirl
MATTHIAS VÖCKING, Kostümbildner, Köln, Lebensgefährte von Udo Serke
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ANTJE WITTE, Frankfurt am Main, Kinomacherin, ehemals mal seh’n und Orfeos Erben, Gründerin und künstlerische Leiterin von Good Vibrations (1991 bis 1997) und dem LesbischSchwulen Filmfestival „Kesse Väter und tanzende Witwen“ (1987 bis 1989)
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